Viele Gesichter trug ich
3. Fassung, 1970
Mit Holz auf getöntes Papier geschrieben,
Gouache, Tusche
66 x 43 cm
Erwerb möglich
Zum Thema: Wahrheit
1989
Walz- und Schabtechnik
84 x 60 cm
Ministerium der Justiz Berlin
Mauerspruch
(kreativer Widerstand), 1989
Frottage, Spray-Technik
84 x 60 cm
Erwerb möglich
Grafik zum Meißner Tedeum
14. Fassung, 1980
Tusche und Farbstift auf Transparentpapier
80 x 60 cm
Erwerb möglich
Schrift ist flächenhaft gestaltete Architektur. Funktion und Zweck entbehren aller überflüssigen Mittel. Die reine Form, verwoben zu einem architektonischen Geflecht ohne jedes Füllsel. Das in sich Aufnehmen soll über die ästhetische Schönheit gehen, darf aber nicht bei ihr stehen bleiben, sondern muß über das optische Erlebnis zur Vertiefung des Inhaltes führen.
Tagebuch, 25. 7. 1980
Grafik zum Meißner Tedeum
16. Fassung, 1982
Aquarell auf Latex, Tusche
74 x 48 cm
Erwerb möglich
Habe schon wieder Ideen zum Meißner Tedeum. Das wird mein "wohltemperiertes Klavier". Hier will ich zeigen, was mit Schrift alles möglich ist. Ich glaube sogar, einige spezielle musikalische Methoden, wie Krebsgang etc. direkt auf Schrift übertragen zu können. Ab und zu ein Blatt, damit ich die Spannkraft und den Appetit nicht verliere. Die theoretische Erklärung von hungrig oder satt sein bringt uns um die Freude des Genießens.
Tagebuch, 9. 8. 1980
Grafik zum Meißner Tedeum
15. Fassung, 1982
Tusche, laviert
74 x 52 cm
Erwerb möglich
Nach einem Verwendungszweck in der Aussageform frage ich nie. Es soll eine Aussage sein, völlig frei und unverhüllt in ihrer Erscheinungsform. Wir Deutschen (zumindest in der DDR) sind noch zu sehr an Traditionen gebunden. Hier Malerei, dort Grafik, da Gebrauchsgrafik. Auch die Malerei gerät auf Formenwege, die ins Plakathafte gehen, ebenso die Grafik.
Tagebuch, 15. 9. 1971
Grafik zum Meißner Tedeum
3. Fassung, 1970
Stempelschrift auf rotem Grund
74 x 48 cm
Erwerb möglich
Jetzt die dritte Fassung des Meißner Tedeums. Auf rotem Untergrund die Idee meines Plakates aufgenommen. Ein gotisches Kirchenschiff, gekontert. Neben interessanten Überschneidungen und struktureller Gliederung durch die Stempelschrift wirkt die Konterform wie eine Bombe. Ein gekonntes Experiment. Im Gegensatz zu meiner freien Grafik kommt mir die Schriftgrafik immer wie Elektronenmusik vor.
Tagebuch, 14. 11. 1970
Grafik zum Meißner Tedeum
17. Fassung, 1997
Glascollage, Rollage, Silberschrift
80 x 60 cm
Erwerb möglich
Heute das Tedeumsblatt wieder geändert. Seit einer Woche die Variationen weiter geführt. Ein lang gezogenes Kirchenschiff in Rollagemanier im Kreuz mit Spiegelscherben. Diese waren zu ästhetisch. Ich habe Steine darauf geworfen und mit Farbe darüber gespritzt. Nun überzeugt die Variation.
Tagebuch, 17. 11. 1997
Grafik zum Meißner Tedeum
12. Fassung, 1980
Knittertechnik, geschnitten auf Goldgrund, Tusche
74 x 48 cm
Erwerb möglich
Psalm 23
(Nach R.O. Wiemer), 1990
Goldschrift, Tusche, Collage, Spray-Technik
84 x 60 cm
Privatbesitz
Judenkirschen
1990
Text: R.O. Wiemer
Monotypie, Walztechnik
60 x 84 cm
Erwerb möglich
Zaunkönig
1989
Collage, Spraytechnik
60 x 42 cm
Privatbesitz
Judenkirschen
1994
Aquarell, Tusche
60 x 42 cm
Privatbesitz
Zinken
1989
Gouache, Tusche, Collage
70 x 50 cm
Erwerb möglich
Entwurf für ein Osterlied
1979
Pastell, Grafit
84 x 60 cm
Privatbesitz
Zur Matthäuspassion J. S. Bach
1994
Mischtechnik
84 x 60 cm
Kunstsammlung Sparkasse Leipzig
Matthäuspassion J. S. Bach
1994
Walztechnik auf Transparentpapier
84 x 60 cm
Erwerb möglich
Variationen Matthäuspassion J. S. Bach
1994
Bearbeitete Radierung, Collage
84 x 60 cm
Erwerb möglich
Matthäuspassion
1994
Collage, mehrere Kopierstufen
84 x 60 cm
Erwerb möglich
Variationen Matthäuspassion J. S. Bach
1994
Collage
84 x 60 cm
Erwerb möglich
Variationen Matthäuspassion
1994
Negativdruck-Collage
84 x 60 cm
Erwerb möglich
Lukaspassion - Penderecki
1997
Tusche, Monotypie auf teergetränktem Untergrund
84 x 60 cm
Erwerb möglich
Beim Suchen von Papieren kam mir ein Einwickelpapier in die Hand. Eine teerähnliche Masse in der Mitte mit einem rosa Aufkleber. Das war die Grundlage für die Lukas-Passion von Penderecki. Aus dem Zufall heraus eine ganz spontane Arbeit in Monotypie mit Schrift etc. – Aus dokumentarischen Gründen hätte ich anfangs den Papierfetzen fotografieren sollen.
Tagebuch, 25. 3. 1997