Petra Jaegel
1998
Walztechnik, geschabt, Wachskreide
60 x 84 cm
Erwerb möglich
Rudolf Otto Wiemer
1995
Walztechnik
84 x 60 cm
Erwerb möglich
Selbst im Doppelfenster
1977
Grafit auf Transparentpapier mit unterlegter Lithografie
84 x 60 cm
Erwerb möglich
Selbstbildnis
1993
Wachssgraffito
70 x 60 cm
Erwerb möglich
Selbst
2006
Überarbeitete Zeichnung
Farbe, Spray
60 x 42 cm
Erwerb möglich
Im Spiegel
2005
Walztechnik, Wachs
84 x 60 cm
Erwerb möglich
Dahinter
Ich selbst im Kopierverfahren, 1999
Collage, Grafit
70 x 100 cm
Erwerb möglich
Der alte Ristau
1982
Wachssgraffito
94 x 50 cm
Privatbesitz
Rabbiner
1986
Wachssgraffito
84 x 60 cm
Privatbesitz
Kurt Masur dirigiert
2004
Collage, Gouache auf Leinwand
80 x 110 cm
Erwerb möglich
Augenblicklich beschäftigt mich das Porträt Kurt Masurs. Durch einen früheren Porträtausschnitt wurde Behrends aufmerksam und ermunterte mich. Bei dem Bild erinnert ja äußerlich nichts an dirigieren, weder ein Stab noch Ähnliches. Ich möchte auf Äußerlichkeiten auch weitestgehend verzichten. Das Hineinhorchen in ein Werk, das Durchdringen und schließlich die Sprengkraft der Befreiung bleiben meine Gestaltungsfavoriten.
Tagebuch, 6. 2. 1996
Kurt Masur dirigiert
1996
Walztechnik
70 x 90 cm
Besitz: Berliner Bank
Kurt Masur
1996
Walztechnik, Wachs
80 x 60 cm
Besitz: Regierungspräsidium Leipzig
Kurt Masur
2004
Foto-Collage, Gouache auf Leinwand
110 x 80 cm
Erwerb möglich
Adrian
2004
Walztechnik
60 x 78 cm
Erwerb möglich
Gewalzte Streifen im Rhythmus innerhalb eines freien Blattfeldes. Dort hinein gewoben die geigende Person. Mit den Kopfbildern habe ich die volle Fläche ausgespannt und gestaltet. Jetzt versuche ich, eine freie Fläche so zu gestalten, dass wenige Akzente ausreichen, um diese auszuspannen.
Tagebuch, 1. 9. 2004
Herbert Blomstedt
2005
Walztechnik
60 x 84 cm
Erwerb möglich
Herbert Blomstedt
2006
Walztechnik, Wachs
100 x 70 cm
Erwerb möglich
F. Chopin
1994
Walztechnik
84 x 60 cm
Besitz: Berliner Bank
Ein Kopfausschnitt hat auch etwas Torsohaftes. Mir geht es um die Bewahrung alter Werte in der Physiognomie, in der Psyche des Menschen, in der Unverwechselbarkeit all seiner Schattierungen, im Hinüberbringen einer intensiven Spannung. Solange Letzteres nicht die Grundlage aller Moderne ist, braucht man über Formfragen nicht zu diskutieren. Dann sind es ohnehin nur des Kaisers neue Kleider.
Tagebuch, 20. 7. 1995
Riccardo Chailly
2005
Walztechnik
100 x 70 cm
Erwerb möglich
Auf Grund vieler Fotografien hat sich ein Bild von ihm in mir verdichtet, das seinem Erscheinungsbild zu entsprechen scheint. Diese Bilder waren Eckpunkte in einem Bewegungsablauf, und ich habe diese Zwischenbewegungen innerlich wie Mosaiksteine zusammengesetzt. Wie es so beim Betrachten von einem Mosaik ist, da erscheint nicht nur eine gültige äußere Form, sondern auch die Substanz eines Kunstwerkes. Dazu kommt natürlich noch, dass ich Chailly schon künstlerisch gestaltet habe, bevor ich ihn wirklich sah. Diese Auseinandersetzung legte in einem Prozeß Erkenntnisse frei, die mir jetzt zugute kommen.
Auszug aus Brief an R. Behrends, 9. 9. 2005
Dirigent
2005
Walztechnik
60 x 84 cm
Erwerb möglich
David Timm
2005
Walztechnik
100 x 70 cm
Erwerb möglich
F. Mendelssohn Bartholdy
1996
Walz- und Spraytechnik
84 x 60 cm
Besitz: Berliner Bank
Johannes Brahms
1998
Walztechnik, Collage
84 x 60 cm
Erwerb möglich
Heute ein Bildnis von Brahms in einem Zug erarbeitet. Im Inneren lasse ich dazu Musik erklingen, die sich bei mir am meisten verdichtet hat. Brahms, der tönerne Koloss, der nordische Granit mit so viel Innenleben. Sich zusammenbrauende Wolken, das blitzende Gewitter und der ewig blaue Himmel.
All seine gemalten Bildnisse wirken oft oberflächlich. Da sind verschiedene Situationsfotografien doch die besseren Ausgangspunkte.
Hermann Hesse
1993
Walztechnik
84 x 60 cm
Privatbesitz
Ich habe mich für den grafischen Vortrag eines Konfliktes zwischen freien Tonwertformen und Umriß entschieden, zwischen Spontaneität und Zügelung. All das hat sich so ergeben, da es dem Wesen Hesses zu entsprechen scheint. Alles ist ja nur eine Annäherung. Das in sich Hineinhorchen Hesses und gleichzeitig kosmisch Aufnehmende, das Umkreisen einer Vielschichtigkeit, die verbale Konkretisierung eines Unaussprechlichen, nie Faßbaren optisch zu versuchen, reizte mich.
Tagebuch, 4. 7. 1995
Samuel Beckett
1953
Walztechnik
86 x 54 cm
Privatbesitz
Ristau
1981
Aquarell
84 x 60 cm
Privatbesitz
Cami
1993
Walztechnik
84 x 60 cm
Erwerb möglich
Raucher
1970
Feder, Tusche, gespritzt
60 x 42 cm
Erwerb möglich
Woody Allen
2005
Walztechnik
84 x 60 cm
Erwerb möglich
Erwachen (H.)
1990
Wachs- und Walztechnik
84 x 60 cm
Erwerb möglich
Dornenprofil (Beate)
1974
Tusche, laviert
44 x 38 cm
Erwerb möglich
Werden I
1998
Wachstechnik, Collage
84 x 60 cm
Erwerb möglich
Am Tag der unschuldigen Kinder
1990
Wachskreide, Tusche
84 x 60 cm
Erwerb möglich
Beate (EEG-Streifen)
1977
Bleistift, Farbstifte, Collage
50 x 46 cm
Erwerb möglich
Beate
1977
Kohle
35 x 39 cm
Erwerb möglich
Ich will Beate unpathetisch zeichnen. Dabei denke ich an den 2. Satz der B-Dur-Sonate von Schubert. Vielleicht wird manches Bild von ihr dadurch verständlicher. Draußen wird es dunkel. Die Schatten werden bedrohlich.
Tagebuch, 3. 2. 1977
Beate und ich
1977
Grafit auf Transparentpapier
53 x 40 cm
Erwerb möglich
Beate im Spiegel
1978
Wachskreide
84 x 60 cm
Nicht erwerbbar
Leerer Rollstuhl
1983
Wachskreide
83 x 60 cm
Erwerb möglich
Kopf nach Pinturicchio
1998
Walztechnik, Wachskreide
60 x 84 cm
Erwerb möglich
Seit einiger Zeit arbeit ich an einem Frauenporträt. „Penelope“ war der Anlaß, eine Art Adaptation, Penelope, eine wunderschöne Frau, in sich ruhend, sich ihrer Schönheit und Tugendhaftigkeit bewusst. Allen Bedrängnissen der Freier zu Trotz hatte sie immerwährende Hoffnung auf die Rückkehr ihres Mannes Odysseus. Eine Tugend, heute nicht hoch im Kurs. Ich ließ mich treiben, verändern und korrigierte. Ich setzte sparsam Farbe ein. Nun ist sie ein in sich ruhender Engel in blau geworden.
Tagebuch, 14. 1. 1998